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19.08.2010

Al & the Black Cats - Through Thick 'N' Thin


Pressure:
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   Leser:
5.0/6 Sterne durch 2 Lounge Nutzer
 
Label: Rodeostar |  Erscheinungsdatum: 20.08.2010 |  Bestellen

 
Al & the Black Cats - Through Thick 'N' Thin

"You're lazy, you stink, you drink too much and your band f*ckin’ sucks". Mit diesen Worten wird Al & The Black Cats geradezu vorwurfsvoll im Stück „Loser“ ihre neue Scheibe eröffnet. Aber keine Sorge, ‚Faulheit’ ist diesen Herren aus Michigan keineswegs zu unterstellen, haben sie sich doch seit Gründung im Jahre 2006 bei gemeinsamen Auftritten mit Punkrockgrößen wie The Exploited, The Adicts, The Bones und anderen Szenegrößen bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erspielt. Dass die Band dabei zusammen durch “dick und dünn” gegangen ist beschreibt nun auch der Titel ihres neuen Albums „Through Thick n’ Thin“ der die gemeinsamen Erlebnisse der drei Bandmitglieder Tony (Vocals), Hugh (Bass) und Arno (Drums) unterstreicht. Welche Höhen und Tiefen hiermit gemeint sind ist für den Hörer zunächst einmal nicht weiter wichtig, denn was hier geboten wird sind 13 erstklassige Songs aus traditionellem Rockabilly mit Punk- und Country-Einschlag. Kaum Aussetzer und jeder Song eine Marke für sich. Gespielt werden die Songs allesamt mit markantem Slap-Bass und schnellem Rhytmus.

Bei einigen Songs haben Al & The Black Cats auch namhafte Gastsänger zu den Aufnahmen eingeladen. Mit den individuellen Stilmitteln und jeweiligen „Attitude“ dieser Künstler konnten die ohnehin schon grandiosen Punk’n’Roll-Kracher somit nochmals einem Veredelungsprozess unterzogen werden, was das Ergebnis zu einem abwechslungsreichen Hörspaß werden lässt. Zum Beispiel wären da Trinity von Kamikaze Queens („Loser“), Tex Morton von Mad Sin („We Want More“), Sucker von Oxymoron beim Joan Jett-Coversong „Bad Reputation“ oder Ski King („Bad Attitude“) mit von der Partie.

Eine eher ungewöhnliche Überraschung versteckt sich im Hidden-Track im Anschluss der CD, hier haben sich skurrile Songs wie „Shit on my Chest“ sowie eine mit viel Ironie angereicherte Rockabilly-Version des Guns’n’Roses-Klassikers „Paradise City“ versteckt.

Insgesamt eine tolle Scheibe, die Spaß macht und eine gelungene Mischung aus Punk und Rockabilly bietet. Gerade Songs wie „Hey Mr. D.J.“ oder „Don`t Know Why“ werden in einschlägigen Rock’n’Roll Bars mit Sicherheit häufiger durch die Boxen schießen.


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