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28.01.2012

Berserker - Reinkarnation


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6.0/6 Sterne durch 1 Lounge Nutzer
 
Label: Sunny Bastards |  Erscheinungsdatum: 02.03.2012 |  Bestellen

 
Berserker - Reinkarnation

Seit 12 Jahren mischen Berserker die deutschsprachige Metal/Rockszene auf und veröffentlichen am 02.03.2012 ihr sechstes Album "Reinkarnation". Der Titel des Album beruht darauf, dass sich die Band neu formiert hat und das Label gewechselt hat. Nachdem sie zwei CDs und eine DVD bei KB-Records veröffentlicht haben, erscheint ihr neues Werk bei Sunny Bastards.

"Reinkarnation" bietet 12 Songs, inklusive einem Intro und dem (Fast)-Instrumentalsong "Elf". Nach dem überzeugenden Intro gehts auch gleich los mit dem Opener "Zu viele Menschen", der beschreibt, dass es zu viele Menschen gibt, die lügen oder über Leichen gehen. Wichtig ist es, dass man sich frei fühlt und nicht auf den ganzen Unsinn hört. Der zweite Titel "Die Hoffnung ist was uns bleibt" zählt textlich zu einem der Besten auf dem Album. Er handelt davon, dass man niemals die Hoffnung verlieren soll.

Insgesamt bietet dieses Album sehr gute Texte, die zum einen vom Sinn des Lebens oder der Würde der Menschheit handeln und zum anderen von der Ehrlichkeit, an die man sich halten soll, von der Liebe zu Musik oder gar von den Menschen, die es eigentlich nicht verdient haben, zu leben. Obwohl dieses Album allgemein gesehen, sehr gut ist, zählen die Titel "Die Würde der Menschheit", "Ich werde leben", "Ehrlichkeit" und "Die Liebe zur Musik" für mich zu den Besten. Zum ersten Mal haben Berserker es geschafft, mit "Niemals bekommst du mein Herz", eine Ballade zu schreiben. Und die geht unter die Haut, auch wenn man denken mag, dass Sänger Schröder keine leisen Töne von sich geben kann. Er kann es! Als Abschluss gibt es den (Fast)-Instrumentalsong "Elf", der lediglich aus vier Zeilen Text besteht.

Berserker liefern mit "Reinkarnation" ein extrem gutes Album ab. Melodisch, aggressiv und textlich enorm abwechslungsreich. Die Band guckt nicht durch die rosarote Brille, sondern sieht die Welt so, wie sie ist. Ebenfalls ein Lob gibt es für das erstklassige Artwork des Albums.

 

Review von Florian Puschke


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