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12.09.2011

Hämatom - Wenn man vom Teufel spricht


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Label: Rookies & Kings |  Erscheinungsdatum: 30.09.2011 |  Bestellen

 
Hämatom - Wenn man vom Teufel spricht

Die Band Hämatom kommt aus Franken und es gibt sie seit 2004. Bereits ein Jahr später gehen die sechs Musiker mit JBO auf Tour, ausserdem supporten sie Knorkator und spielen gemeinsam mit Nightwish oder auch Manowar. Ihr neues Album "Wenn man vom Teufel spricht" ist bereits das dritte Studio-Album und erscheint bei Rookies & Kings.

Bei den Songs fällt auf, dass sie sehr melodisch und mit mitsing-tauglichen Refrains gespickt sind. Diese Tendenz war bereits auf dem Vorgänger "Stay Kränk" zu erkennen und wird hier wirklich gut fortgesetzt. Beim ersten Titel "Totgesagt doch Neugeboren" wird klargemacht, dass Hämatom wieder da ist. Hier knallt, wie in den meistens Titeln, der Double-Bass des Schlagzeugs heftig aus den Boxen. Wahre Ohrwürmer sind die Titel "Sturm", "Circus Maximus", "Fluch oder Segen" oder auch "Neandertal". Zudem wird mit "Totgesagt doch Neugeboren - Part 2" ein langsames Lied mit gleichem Text abgeliefert, welches einen guten Kontrast zum ursprünglichen Titel bietet. Hier wird die Vielfältigkeit der Musiker unter Beweis gestellt. Mit "Wenn man vom Teufel spricht" hat die Band sicherlich ihren Stil gefunden und wird diesen Weg garantiert genauso weitergehen. Fette Gitarrenriffs, klasse Solos, dazu die drückenden Double-Bass-Phasen und die aggressive Stimme von Sänger Nord.

Das Album erscheint, neben der normalen CD-Version, auch als limitierte Freak-Box. In dieser Box wird man, neben dem Album, auch noch eine Fahne, einen Aufkleber, eine Autogrammkarte und eine Fan-Maske finden. Für Hämatom Fans mit Sicherheit ein Muss.

Ich persönlich finde, dass dieses Release gelungen ist und man sehr gut die Entwicklung der Band, anhand der immer besseren Alben, verfolgen kann. Textlich und musikalisch werden hier sehr gute Songs abgeliefert. Das die Band auf einem Weg ist, der steil nach oben geht, zeigte auch ihr Auftritt beim Wacken Open Air. Dort wurden sie hervorragend angenommen und konnten ihren Sound perfekt präsentieren.

 

Review von Florian Puschke


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