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19.02.2012

Barroom Heroes - Sick Of The Underground


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Label: Klabautermann Records |  Erscheinungsdatum: 01.03.2012 |  Bestellen

 
Barroom Heroes - Sick Of The Underground

Die Barroom Heroes aus Emden, Ostfriesland, veröffentlichen mit "Sick Of The Underground" ihr zweites Album. Es ist gleichzeitig das erste Release auf dem Emder Label Klabautermann Records.

Das Album enthält 14 Punkrocktitel, denen es an nichts mangelt. Die Band hat seit ihrem Debut "Once It Was An Attitude!?" aus dem Jahr 2009 einiges an Erfahrung gesammelt, die sich auf "Sick Of The Underground" deutlich hörbar macht. In 37 Minuten werden erstklassige Melodien, gute Texte, eine rotzige Stimme und perfekt gespielte Instrumente geboten. Punkrock wie er sein muss und der zum Pogen einlädt. Der Opener "Satisfied Slaves" gibt sofort den Takt an und die Band ist von Anfang an bei 100%.

"We only care about the lifestyle of celebrities / all you can eat restaurants and reality tv / about all those real threats we don´t care anymore / and hope that no one knocking on our door."

Textlich befasst sich die Band mit der Todesliste, von der man gestrichen werden möchte, mit den täglichen Krawallen und Aufständen, mit schweren Zeiten, die man immer im Leben hat oder auch mit der Freiheit, die eigentlich nur ein goldener Käfig ist. Zu meinen persönlichen Highlights zählt, neben den Songs "Deathlist", "Stormy Sea" und "Smile", ganz klar der Song "Multiple Me". Er erzählt, dass man im alkoholischen Zustand Dinge macht, die man nüchtern niemals machen würde und das man teilweise verrückt wird:

"Dr.Jekyll and Mr.Hyde / it´s like a demon at my side / don´t know what´s wrong or right / sometimes i go crazy / it´s really hard to be / multiple me."

Ein ganz starkes Punkrockalbum der Emder Barroom Heroes, die sich spätestens jetzt mit anderen Größen der Punkrockszene auf einer Stufe sehen können. 14 rotzige Songs, die vor Melodien nur so strotzen. Sehr stark sind auch die Geschwindigkeitswechsel in den einzelnen Songs, die mir persönlich sehr gefallen. Cover und Artwork sind klasse und präsentieren sich im "Sin City"-Look.

 

Review von Florian Puschke


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